Kostprobe

Datenschutzerklärung

Stand: 10. September 2026 · Fassung 2 · gilt ab Version 1.0

Kurz

Kostprobe speichert alles auf deinem iPhone. Es gibt kein Konto, keinen Server und keine Übertragung an uns. Wir sehen nichts von dem, was du einträgst — auch nicht in anonymisierter Form. Das gilt für die App. Wer sich auf dieser Webseite in die Warteliste einträgt, gibt uns seine E-Mail-Adresse; dazu unten ein eigener Abschnitt.

Verantwortlich

Hilko Aikens
Am Strandkai 5
20457 Hamburg
Deutschland

E-Mail: hello@kostprobe.app

Was gespeichert wird

Auf dem Gerät, in einer lokalen Datenbank (Apple SwiftData):

Nichts davon verlässt das Gerät von selbst.

Wozu

Ausschließlich, um die Einträge anzuzeigen, den Fahrplan zu führen und auf deine Anforderung hin einen Bericht oder einen CSV-Export zu erzeugen. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); eine Verarbeitung durch uns findet nicht statt, weil uns die Daten nicht erreichen.

Wann Daten das Gerät verlassen

Nur, wenn du es auslöst: über die Teilen-Funktion von iOS für einen Bericht als PDF oder für den CSV-Export. Wohin sie dann gehen — Mail, Nachrichten, Dateien, Drucker — entscheidest du im Teilen-Dialog. Ab diesem Moment gilt die Datenschutzerklärung des gewählten Dienstes.

Berechtigungen

Siri und Kurzbefehle

„Gabe eintragen" lässt sich über Siri und über die Kurzbefehle-App auslösen. Die Aktion läuft auf dem Gerät: Kostprobe bekommt vom System nur das Ergebnis — welches Allergen, welche Menge — und schreibt es in die lokale Datenbank. Wenn du Siri per Sprache benutzt, verarbeitet Apple die Spracheingabe nach Apples Datenschutzerklärung; darauf haben wir keinen Einfluss und wir bekommen davon nichts zu sehen. Ohne Sprache, also über die Kurzbefehle-App, verlässt gar nichts das Gerät.

Widget und Live Activity

Beide lesen dieselbe lokale Datenbank wie die App, über einen gemeinsamen Bereich auf dem Gerät (App-Gruppe). Die Live Activity auf dem Sperrbildschirm wird ohne Push-Nachrichten betrieben — die App fordert kein Push-Token dafür an, und es gibt keinen Server, der sie aktualisiert. Was dort steht (Name des Allergens, Uhrzeit), kommt vom Gerät und bleibt dort.

Sichtbar ist es allerdings für jeden, der auf den gesperrten Bildschirm schaut. Wer das nicht will, schaltet die Live Activity in den iOS-Einstellungen unter „Face ID & Code → Live-Aktivitäten" ab.

Kauf

„Kostprobe Plus" wird über Apple abgewickelt. Wir erhalten von Apple keine personenbezogenen Daten; die App fragt beim Start nur ab, ob für dieses Apple-Konto ein Kauf vorliegt. Für den Kaufvorgang gilt die Datenschutzerklärung von Apple.

Warteliste auf kostprobe.app

Die eine Ausnahme, und sie liegt außerhalb der App: Wer auf kostprobe.app das Wartelisten-Formular abschickt, übermittelt uns seine E-Mail-Adresse. Gespeichert werden genau drei Angaben — die Adresse, der Zeitpunkt und ein Kanalvermerk (etwa landing), der sagt, über welchen Link jemand gekommen ist. Keine IP-Adresse, kein Cookie, kein Name.

Wozu: ausschließlich für eine einmalige Nachricht, wenn Kostprobe erscheint. Kein Newsletter, keine Weitergabe, keine Werbung. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit dem Absenden erteilst.

Wo: in einer Datenbank bei Supabase, Serverstandort Frankfurt (eu-central-1). Die Tabelle ist so eingerichtet, dass die Webseite Adressen nur einfügen, aber nicht lesen kann.

Wie lange: bis die Startnachricht verschickt ist, längstens bis zum Erscheinen der App; danach wird die Liste gelöscht. Früher geht auch: eine formlose Mail an hello@kostprobe.app genügt, und die Adresse ist weg.

Die Warteliste hat mit den Einträgen in der App nichts zu tun. Was du über dein Kind einträgst, bleibt auf dem Gerät — dorthin kommt es nie.

Webseite und Hosting

kostprobe.app liegt bei Vercel (Vercel Inc., 340 S Lemon Ave, Walnut, CA 91789, USA), ausgeliefert über Server in Europa. Beim Aufruf einer Seite verarbeitet Vercel technisch notwendige Verbindungsdaten — IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse, Browserkennung —, wie es jeder Webserver tut. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Keine Cookies, keine Analyse, keine Inhalte Dritter. Die Seite setzt nichts im Browser und zählt nichts. Auch die Schrift liegt auf demselben Server: eingebundene Google Fonts würden die IP-Adresse jedes Besuchers an Google übertragen, und das ist vermeidbar. Die Links auf die Leitlinie und die beiden Studien führen zu fremden Seiten — dorthin fließen Daten erst, wenn du sie anklickst.

Auftragsverarbeitung

Für die Warteliste nutzen wir Supabase (Supabase Inc., 970 Toa Payoh North, Singapur, mit Sitz auch in den USA) als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Datenbank steht in Frankfurt am Main; die Adressen liegen also in der EU. Für den Fall, dass im Support ein Zugriff aus einem Drittland nötig wird, gelten die EU-Standardvertragsklauseln (SCC) aus dem Auftragsverarbeitungsvertrag.

Weitere Auftragsverarbeiter gibt es nicht. Insbesondere verarbeitet niemand Daten aus der App — die verlassen das Gerät nicht.

Analyse, Werbung, Tracking

Keine. Kein Analyse-SDK, keine Werbung, kein Tracking, keine Werbe-ID, keine Drittanbieter-Bibliothek, die Daten sendet. Apple stellt Abstürze und Nutzungszahlen nur dann bereit, wenn du in den iOS-Einstellungen unter „Analyse & Verbesserungen" zugestimmt hast; diese Daten kommen von Apple, sind nicht personenbezogen und werden von uns nicht mit dir verknüpft.

Kinderdaten

Die Einträge betreffen ein Kind. Genau deshalb bleiben sie auf dem Gerät. Es gibt keine Übermittlung, kein Profil und keine Auswertung über die Anzeige in der App hinaus.

Deine Rechte

Weil wir keine Daten haben, kannst du sie nur selbst einsehen, ändern und löschen — alles direkt in der App:

Ein Auskunfts- oder Löschersuchen zu den App-Daten geht ins Leere, weil bei uns nichts liegt. Für die Wartelisten-Adresse gelten deine Rechte dagegen in vollem Umfang: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerruf der Einwilligung — eine formlose Mail genügt.

Aufsichtsbehörde

Du kannst dich jederzeit bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Ludwig-Erhard-Straße 22, 7. OG
20459 Hamburg
datenschutz-hamburg.de

Aufbewahrung

So lange, wie die App auf dem Gerät ist. Es gibt keine automatische Löschfrist, weil niemand außer dir an die Daten kommt.

Änderungen

Änderungen an dieser Erklärung erscheinen mit der nächsten Version im App Store und tragen ein neues Datum.